14.Sendung am 12.Juni 2012: Kultur und Philosophie

Ich begrüße euch wieder, liebe Hörerinnen von FREIRAD 105.9, dem freien Radio in Innsbruck! Live am Mikrofon ist wieder Ewald Strohmar-Mauler mit der 14. Ausgabe von „hinterfragt.„, dem philosophischen Magazin, heute mit dem Thema „Kultur und Philosophie“.

Dabei handelt es sich um ein Thema, das ich schon seit längerem geplant hatte, aber immer wieder verschieben musste, warum, das erfahrt ihr etwas später.

Der Bereich der Kultur ist natürlich ziemlich umfangreich und birgt auch einige Schwierigkeiten, wenn man ihn diskutieren will. Denn einerseits finden wir eine begriffliche Vielfalt vor – schon alleine darüber, was Kultur ist oder was sie nicht ist, was dazu gehört und was nicht, und was auf gar keinen Fall – darüber gibt es wirklich jede Menge verschiedene Auffassungen.

Muss man Kultur überhaupt definieren?

Gibt es gar eine Tragödie der Kultur, wie Georg Simmel sie aufzeigen wollte?

Diese Fragen und noch andere werde ich im Lauf der Sendung stellen.

Und in der Praxis finden wir auch unterschiedliche Einschätzungen von Kultur, das wirkt sich dann so aus, dass z.B. gewisse Projekte von einigen Stellen als fördernswert eingeschätzt werden, von anderen aber nicht. Also wird es heute auch ein wenig um Kulturpolitik gehen (müssen).

Aber wie immer geht es zuerst mal los mit einem Stück Musik, und zwar

Musik 1:

Interpretin: Marcia Alexandria, Track: : Mermaid, Länge: 03:13

Beitrag 1: Einige Grundlagen

Zur Einstimmung in das Thema Kultur werde ich heute mal keine Nachschlagewerke zu Rate ziehen, sondern ein Schema von Prof. Hubertus Busche1 verwenden, das ich nicht nur auf der Website zur Sendung hinterfragt.at, unter der Rubrik „die kulturwissenschaftliche Ecke“, sondern auch noch auf einigen anderen Webseiten bereits veröffentlicht habe.

Busche spricht von:

1) Kultur, die man betreibt: die Pflege, Veredelung und Vervollkommnung (also die Kultivierung) individueller Naturanlagen, z.B. der Fähigkeiten des Lesens, Schreibens oder analytisch­kritischen Denkens = das ist der klassische Kulturbegriff seit Ciceros ›cultura animi‹

2) Kultur, die man erworben hat: der gepflegte, veredelte und vervollkommnete Zustand von Fähigkeiten und Fertigkeiten (die Kultiviertheit), z.B. kultivierter Geschmack, kultivierte Sprache oder kultivierte Urteilsfähigkeit

3) Kultur, in der man lebt: der charakteristische Traditions­zusammenhang von Institutionen, Lebens­ und Geistesformen, durch den sich Völker und Epochen voneinander unterscheiden,

z.B. die ›altägyptische Kultur‹ oder spezieller die ›höfische Kultur des Barock‹, also der historische Kulturbegriff seit Herder

4) Kultur, die man schaffen, fördern und als (nationalen, regionalen, lokalen, persönlichen) Besitz verehren kann: die höhere Sphäre der Werte und Werke in Kunst, Literatur, Wissenschaft und Philosophie, z.B. zu finden in Begriffen wie „Vertreter aus Politik und Kultur“, Kulturführer, Kulturatlas, bis hin zu Kulturvermittlung und Kulturmanagement

Eigentlich bezieht sich Busche dabei auf Georg Simmel, der sich z.B. in „Der Begriff und die Tragödie der Kultur“ mit dem Thema Kultur beschäftigt hat.2:00

„Kultur ist der Weg von der geschlossenen Einheit [der Seele] durch die entfaltete Vielheit [der geistigen Gebilde; Anm.] zur entfalteten Einheit

so Georg Simmel. Klingt kompliziert – ist es auch, sonst wäre es ja keine Tragödie. Die Seele, also der Mensch, muss also laut Simmel versuchen, diesen Weg zu sich selbst zu gehen, dies kann aber nur eine begrenzte Anzahl von Versuchen sein und wird also immer unvollendet bleiben, oder, wie Simmel sagt, „unvollendbare, oder wenn vollendet, immer wieder abgerissene Brücken“. Die Werke der Kultur, also die „objektivierten geistigen Gebilde“ sind der eigentlich notwendige Umweg zur Selbsterkenntnis der Seele, über den man aber tragischer Weise nicht ans Ziel kommt – und so machen nur die heldenhaftesten Seelen trotzdem weiter. Soviel also zu Simmels Tragödie der Kultur.

 

Ist Kultur überhaupt ein Begriff, den man diskutieren soll? Ich denke: ja, darum werde ich dies im nächsten Beitrag dann auch tun, und zwar nach dem ersten Teil eines Interviews zum Thema Kultur.

Abschließend sei hier noch die konzise Formulierung der Unesco aus dem Jahre 19822 angeführt: (Zitat)

In its widest sense, culture may now be said to be the whole complex of distinctive spiritual, material, intellectual and emotional features that characterize a society or social group. It includes not only the arts and letters, but also modes of life, the fundamental rights of the human being, value systems, traditions and belief.”

(Zitat Ende)

Also, in Kurzfassung: Kultur ist „eh alles„. Diesen Gedanken behaltet euch bitte mal einige Minuten im Kopf, während des nächsten Musikstückes…

Musik 2:

Interpretin: Kendra Springer, Track: Reminiscence, Länge: 04:20

Beitrag 2: Interview Teil 1

An sich hätte ich ja als Student der Kulturwissenschaften das Thema Kultur schon viel früher aufgreifen sollen, doch einerseits steht, wenn die Beschäftigung mit Kultur einen großen Raum in deinem Leben einnimmt, die Bedeutsamkeit des Themas im Weg, man will ja keinen Schmarrn abliefern, andererseits, und das ist rein technisch gesehen der Hauptgrund, hatte ich mir in den Kopf gesetzt, eine bestimmte Person zu dem Thema zu interviewen, und die Festlegung eines Interviewtermins war nicht eben einfach. Nebenbei hat sich durch die ewige Verschieberei auch einiges an meiner Ausgangsbasis für das Interview verändert, der Mann sitzt nämlich plötzlich im Innsbrucker Gemeinderat, und jetzt spanne ich euch auch nicht mehr länger auf die Folter: es handelt sich um Mesut Onay.

Und so spiele ich euch mal den ersten Teil des Interviews ein…

0:48

[INTERVIEW TEIL 1 03:32]

Ihr seht, dass die vier von mir bzw Prof. Busche genannten Bedeutungen von Kultur auch von Mesut ganz selbstverständlich verwendet werden – und es ist auch nicht verwunderlich, dass bei ihm eine Kritik an der „Kultur 4“, also der verwertbaren, vermarktbaren Kultur, bzw der Art, wie diese Verwertung in Innsbruck in Erscheinung tritt, laut wird. Und so wird im nächsten Teil des Interviews auch meine Frage sein, was er hier verändern will und kann.

Doch vorher wieder ein Stück Musik:

Musik 3:

Interpretin: Somewhere off Jazz Street, Track: Scene of the Crime, Länge: 04:19

Beitrag 3: Kultur-Politik

Wie angekündigt, hier also der zweite Teil des Interviews mit Mesut Onay:

[INTERVIEW TEIL 2 03:24]

Ich denke, eine Kulturpolitik, die auf Dialog setzt, kann eigentlich gar nicht falsch sein. Allerdings denke ich auch, dass gerade hier sehr viel Überzeugungsarbeit nötig sein wird, um alte Strukturen aufzubrechen, neue Perspektiven zu generieren, und vor allem neuen Vorstellungen von Kultur Raum zu geben.

Denn ich meine, dass Kulturarbeit gerade deshalb so schwer ist, weil sie von Enthusiastinnen geleistet wird, oder von Systemerhalterinnen, die sich zunächst mal auf Augenhöhe treffen müssen, um zunächst darüber zu sprechen, wovon sie eigentlich sprechen wollen. Vieles an unseren Begriffen von Kultur stammt ja noch aus dem 19. Jahrhundert, und damit gehört zuerst mal aufgeräumt, bevor man etwas anders, Konstruktiveres, machen kann.

Einige Denkanstöße dazu liefert Mesut im letzten Teil des Interviews, doch zuvor noch etwas Musik:

Musik 4:

Interpretin: Boom Boom Beckett, Track: Vélos, Länge: 04:46

Zwischenmoderation:

Für alle, die sich erst später zugeschaltet haben:

Hier ist „hinterfragt„, das philosophische Magazin live auf FREIRAD 105.9, dem freien Radio in Innsbruck! Mein Name ist Ewald Strohmar-Mauler mit philosophischen Gedanken zu aktuellen Themen.

Die heutige Sendung trägt den Titel: Kultur und Philosophie, und ich habe Mesut Onay, Innsbrucker Gemeinderat und Mitglied im Kulturausschuss, interviewt.

Beitrag 4: Kultur-Guerilla

Ich habe Mesut Onay ja kennengelernt als Organisator oder Mitorganisator von Protestaktionen, bei denen es um die Berücksichtigung von Aktivitäten ging, die nicht unbedingt der so genannten „Hochkultur“, die von den Fördergeberinnen so gerne gehätschelt wird, zuzuordnen sind.

Da war zum Beispiel eine Tanzveranstaltung auf der Straße vor der Rotunde mit der Forderung an die Stadt, diese in ein Tanzzentrum zu verwandeln. Oder eine getanzte Demo vom Landhaus zur Annasäule, um zu zeigen: die Straße gehört uns allen, Straßenkunst wäre zu fördern!

Und noch weiter geht der nicht angemeldete Aktionismus der so genannten „Kultur-Guerilla“, die Mesut auch mitbegründet hat, bei denen er aber jetzt nicht mehr aktiv teilnimmt, obwohl er ihre Anliegen sicher nach wie vor unterstützt. Aber davon soll er selbst erzählen:

[INTERVIEW TEIL 3 03:23]

Musik 5:

Interpretin: Calaminus, Track: : Hip Notice, Länge: 03:58

Beitrag 5: noch ein paar Gedanken zur Kultur(philosophie)

Jetzt ist es aber an der Zeit, doch noch etwas philosophisch zu werden – kulturphilosophisch, um genau zu sein.

Eine der ersten Schwierigkeiten, die uns begegnet, wenn wir uns mit Kulturphilosophie beschäftigen möchten, habe ich schon eingangs erwähnt: die unterschiedlichen Vorstellungen davon, was Kultur eigentlich sein soll. Vor allem wird dies schwierig, wenn wir davon ausgehen, dass Kultur „eh alles“ umfasst, was Menschen jemals gemacht, erdacht, erschaffen oder entwickelt haben.

Ich werde daher versuchen, im Schnellverfahren und unter Zuhilfenahme des bereits Gedachten, nämlich von Oswald Schwemmer im Buch „Kulturphilosophie. Eine medientheoretische Grundlegung“, einen Kulturbegriff zu entwickeln.

Warum sich über den Begriff des Mediums, der Medien, zum Kulturbegriff vorarbeiten? Weil (für Schwemmer) die Ausgangsbasis seiner Gedanken zunächst mal natürlich der Mensch ist, bzw das menschliche Handeln. Dieses erkennt man an Äußerungen, die wiederum der Medien bedürfen, um zu einer Form zu gelangen. Diese Formen wirken schließlich auf andere Formen, usw., und so kommt Schwemmer zu einem Kulturbegriff (ich zitiere)

der in der Kultur die Welt der bereits geformten Äußerungsformen sieht und die kulturellen Verhältnisse als Wirkverhältnisse von Äußerungsformen auf Äußerungen, und zwar durch ihre Form, identifiziert.3

Schwemmer geht auch auf den Zusammenhang zwischen Kultivierung, Zivilisierung und Moralisierung ein, den schon Kant festgestellt hat und über den Schwemmer das Buch „Die kulturelle Existenz des Menschen“ geschrieben hat, aber darauf kann ich hier leider nicht näher eingehen.

Wichtig ist aber doch die Tatsache, dass die Begriffe Kultur und Zivilisation zusammen hängen, hierzu möchte ich Herbert Schnädelbach zitieren4:

Auch die Reichweite des Kulturbegriffes hat sich verändert: für Adorno und die Linke insgesamt war die Kultur „Überbau“, d.h. ein Teil der Gesellschaft, der sich fälschlicherweise für das ganze hält. Die kulturkonservative Opposition „Kultur – Zivilisation“stellte ebenfalls die Kultur als einen Teilbereich dar – aber wovon sind Kultur und Zivilisation Teilbereiche? Hier liegt es uns nahe zu antworten: Teil der Gesamtkultur, wobei wir dann mit „Kultur“ den Inbegriff menschlicher und von Menschen gemachter Lebensverhältnisse meinen, der nicht Natur ist. So operieren wir in der Regel mit zwei Kulturbegriffen und fassen die Kultur im engeren Sinn als Teilbereich oder Teilsystem der Kultur im weiteren Sinn auf.

Soweit also Schnädelbach.

Einen weiteren Aspekt darf man nicht außer Acht lassen: Kultur baut immer auf etwas bereits Vorhandenem auf und entwickelt dieses weiter, oder, mit Ernst Cassirer5 gesagt:

So begegnen wir in den verschiedenen Kulturgebieten immer wieder demselben in seiner Grundbeschaffenheit einheitlichen Prozeß. Der Wettstreit und Widerstreit zwischen den beiden Kräften,von denen die eine auf Erhaltung, die andere auf Erneuerung zielt, hört niemals auf. Das Gleichgewicht, das zwischen ihnen bisweilen erreicht scheint, ist immer nur ein labiles Gleichgewicht, das in jedem Augenblick in eine neue Bewegung umschlagen kann.

(Zitat Ende)

 

Für mich ist daran ja mit das Spannendste, dass wir ja oft diese Entstehung einer „neuen Bewegung“ gar nicht mitbekommen. Diese Entwicklungen sind ja oftmals so subtil, dass sie oft erst später auffällig werden, dass oft erst die Historikerinnen feststellen, dass da überhaupt eine Veränderung stattgefunden hat.

Als Beispiel möchte ich jetzt den unmerklichen Tod des „Fräuleins“ anführen. Ich meine natürlich den Begriff „Fräulein“, der in meiner Kindheit, also in den 1970ern, durchaus noch üblich war und allgemein zur Bezeichnung junger, mutmaßlich unverheirateter Frauen, verwendet wurde. Heute wird der Begriff höchstens noch zum Herbeirufen von weiblichem Servierpersonal benutzt, was im direkten Vergleich mit dem für männliches Personal üblichen „Herr Ober“ genau jenen diskriminierenden Charakter aufweist, der Auslöser war für die Abschaffung des Fräuleins im allgemeinen Sprachgebrauch. Besonders vorsichtige Menschen rufen jetzt Servierpersonal beiderlei Geschlechts mit „Entschuldigung!“ herbei, was noch eine weitere Stufe in diesem subtilen Spiel bedeutet.

Also: im Zuge der Versuche zur Gleichstellung der Frauen wurde der Begriff des Fräuleins abgeschafft, damit Personen weiblichen Geschlechts, egal ob verheiratet oder unverheiratet, gleich bezeichnet würden. Schließlich gab es ja nie die Bezeichnung Herrlein für unverheiratete Männer.

Nur in der Gastronomie, dem ewigen Bollwerk des Althergebrachten (man denke an die Nicht-Nichtraucher-Regelungen), änderte sich hier nicht viel. Die Hierarchie ist folgende: zuoberst kommt der Gast, dann der Herr Ober, dann das Fräulein. Gäste, die nicht diskriminieren wollen, müssen sich entschuldigen, wenn Sie eine Bedienung wünschen (wofür eigentlich? Dass sie, die zahlenden Gäste, dem Personal eine Servieraufgabe stellen?).

Sei es wie es sein, Sprache ist immer einer der ersten Indikatoren für kulturelle Veränderung, aber eben meist so subtil, dass man da erst einige Zeit später dahinter kommt.

Politische Änderungen greifen da schon eher, allerdings benötigen sie also solche meist schon länger, um entwickelt zu werden, wie die erwähnte Gleichstellung der Frauen, von deren Ende wir wohl noch immer weitere Jahrzehnte entfernt sind, auch wenn das Fräulein bereits Geschichte ist.

Nun zu einem anderen Stück Kultur: zur Musik, jetzt folgt die Nummer

Musik 6:

Interpretin: Daniel Brandell, Track: Listen to me (recreation edit), Länge: 04:14

Beitrag 6: Fazit

Ein Fazit über etwas Unabgeschlossenes zu geben, ist naturgemäß etwas schwierig, und im Gegensatz zu den meisten anderen Themen, die ich in dieser Sendereihe angesprochen habe, gibt es hier wohl auch keines. Kultur ist nie fertig erklärt, Kultur wird nie komplett analysiert sein. Kultur wird immer aus vielen Blickwinkeln gesehen werden, schon alleine die Ansichten der Kulturschaffenden werden immer anders sein als der Blick jener, die an Kultur verdienen wollen, oder der jener, die Kultur nur konsumieren wollen.

Und es wird immer Kulturschaffende geben, genauso wie es immer Kulturkritikerinnen geben wird, oder Kulturphilosophinnen.

Kultur ist etwas Lebendiges, Kultur formt unser Mensch-Sein und wird gleichzeitig von unserem Mensch-Sein geformt. Kultur entsteht und vergeht, Kultur verändert sich und uns.

Um eines meiner liebsten Marx-Zitate in diese Richtung zu biegen: Die Philosophen haben uns die Kultur nur versucht zu erklären, jetzt ist es an uns, sie zu verändern … und zu leben.

Und dazu gehören Menschen wie Mesut Onay, dem ich an dieser Stelle nochmals herzlich danken will, dass er sich bereit erklärt hat zu diesem Interview.

Wir brauchen Menschen, die es auf sich nehmen, an dieser stetigen Veränderung unserer Kultur positiv mitzuwirken, die nicht starr nur Kultur, oder das, was sie jeweils darunter verstehen, konsumieren, sondern auch mit produzieren wollen, in welcher Form auch immer. Davon lebt Kultur.

Und vielleicht gelingt es uns ja, die vierte genannte Begrifflichkeit von Kultur, also jene, die man besitzen kann, die man als Besitz verehren kann, die nach meiner Ansicht ein Produkt des 20. Jahrhunderts ist, in einer Weise zu verändern, dass sie eine Kultur für uns alle wird, in der wir uns alle wieder finden, weil wir an ihr mit-wirken, anstatt sie nur zur Kenntnis zu nehmen, oder sie zu ignorieren, oder dagegen zu sein.

An uns liegt es, etwas zu verändern, damit Kultur nicht nur ein eigenartiges „Erbe der Väter“ oder etwas Unerreichbares ist.

Kultur sind wir alle.

Abmoderation:

Nun sage ich wie immer an dieser Stelle: genug philosophiert für heute. Ich danke euch herzlich fürs Zuhören und hoffe, die Sendung hat euch gefallen.

Und nochmals der Hinweis auf die Internet-Seiten zur Sendung:

Kritik, sowohl negative als auch positive, Wünsche und Anregungen könnt ihr gerne an mich per eMail senden: radio@hinterfragt.at.

Und wer die Sendung nachlesen möchte: die begleitende Website ist zu finden unter hinterfragt.at, dort könnt ihr auch Kommentare zur Sendung abgeben. Außerdem könnt ihr mir auch auf Twitter folgen @hinterfragtAT oder auf Facebook unter hinterfragt.

Und nun verabschiede ich mich und wünsche euch noch eine gute Zeit.

Das war Ewald Strohmar-Mauler mit der Sendung hinterfragt. Das philosophische Magazin live auf FREIRAD 105.9, dem Freien Radio in Innsbruck.

Abspannmusik:

Interpretin: conFusion, Track:Strangère, Länge: 08:16

1Quelle: Iablis 2004

2Mexico City Declaration on Cultural Policies World Conference on Cultural Policies Mexico City, 26 July – 6 August 1982

3S.20

4Plädoyer für eine kritische Kulturphilosophie, in: Ralph Konersmann (Hg.), Kulturphilosophie, Leipzig 1996, S.307

5Die „Tragödie der Kultur“, in: Ralph Konersmann (Hg.), Kulturphilosophie, Leipzig 1996, S.134

 

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