Sendung vom 11.11. 2014: Fans auf Twitter

Ich begrüße euch, liebe Hörerinnen von FREIRAD, dem freien Radio Innsbruck! Am Mikrofon ist wieder Ewald Strohmar-Mauler mit einer neuen Ausgabe von “hinterfragt.”, dem kulturwissenschaftlichen Magazin.

Für die heutige Sendung habe ich einen Gast im Studio, und zwar meine, zumindest wissenschaftlich gesehen, weitaus bessere Hälfte, Sandra Mauler mit dem Thema “Fans auf Twitter”. Im Zuge ihres Studiums der Europäischen Ethnologie interessiert sie sich unter anderem für Phänomene der Fankultur und Mediennutzung.


Willkommen im Studio, liebe Sandra.

Block 1 – Einführung


Danke!
Seit etwas über einem Jahr forsche ich für meine Masterarbeit zum Thema Fanfiction und Fankultur. Das Fanobjekt? Amerikanische Fernsehserien.
Dabei habe ich inzwischen einige Fans kennen gelernt, die meinem Forschungsinteresse gegenüber aufgeschlossen sind.
Einen der ersten Hinweise, den ich erhielt, war:
“Du willst etwas über Fans erfahren? Dann brauchst du auf alle Fälle Twitter!”
Und ich bin diesem Ratschlag gefolgt. Ich habe mir einen Twitteraccount zugelegt.

Was ist es aber, das Twitter zu einer so wichtigen Plattform für Serienfans machen mag?
Wie nutzen sie Twitter? Inwiefern wird Twitter ihren Bedürfnissen als Fans gerecht?


Ich habe einige mir bekannte Fans auf Twitter selbst danach gefragt.

[o-ton: tweet_001.mp3 00:11 min]
“Why: because it’s easy to talk with dudes who share your passion and kinda understand you. Also you don’t have to hide your fangirl side.”
[ende o-ton]
So erläutert Sally, eine amerikanische Userin.
Und Marianne betont die Funktion von Twitter als Nachrichtenmedium:

[o-ton: tweet_002.mp3 00:32 min]
“Man ist schneller Up-to-date als bei Facebook, weil sich News hier noch schneller verbreiten lassen und man durch die „Trends“ drauf aufmerksam wird”

“It’s been a way to meet and connect with other fans, and a great way to learn a few things about the actors I follow. Most of the actors and celebrities I follow are quite entertaining. Makes the twitter experience fun. Meeting and finding new fan fiction writers has been great as well”
[ende o-ton]
]Christine[ stellt in den Vordergrund, dass die Nutzung selbst Spass macht. Ebenso wie die Möglichkeit mit anderen Fans als auch mit den Stars in Kontakt zu treten. Das wollen wir uns näher ansehen. Aber zuerst, ein wenig Musik.
Ewald?
(inkl. O-Töne ca. 02:30 min)

[Musik – Grace Valhalla – Roselyn 04:42 min]

Block 2 / Fans


Unter Fans kann sich vermutlich jede etwas vorstellen. Nicht, dass diese Vorstellungsbilder alle auch nur annähernd gleich wären. Von Fans spricht man in ganz unterschiedlichen Bereichen. Fan kann man von vielen Dingen sein: zum Beispiel von einer Fußballmannschaft, von Schauspielern, von einem Buch, von Musikern oder ganzen Genres. Was aber ist es, was diese Fans verbindet? Was unterscheidet sie?
Ich habe mich dazu mit Jochen Bonz unterhalten. Er ist Universitätsassistent im Fach Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck. Jochen Bonz forscht unter anderem zu Phänomen der Popkultur und über Fußballfans.

[o-ton: fan_identifikation_subkultur.mp3 – 01:41 min]
In Bezug auf die Geschichte des Fan-Seins lassen sich ganz verschiedene zeitliche Räume setzen. Je nach Begriffsverwendung kann man Vorläufer von Fans im 19. Jahrhundert ausmachen, oder man denkt an das Publikum von Wolfgang Amadeus Mozart oder der Texte Goethes. Zumeist setzt Fankulturforschung aber eher in der jüngeren Geschichte an. Jochen Bonz weist auf das Auftauchen und die Bedeutung der Teenager hin:
[o-ton: fan_50er.mp3 – 00:43 min]
Wann und wo, findet der Begriff des Fans Eingang in wissenschaftliche Auseinandersetzungen? In Bezug auf welche Phänomene läßt sich das Konzept des Fan-Seins anwenden?
[o-ton: fan_bedroom_beatles.mp3 – 01:04 min]

Wenn man diese historischen Beispiele verläßt, so kann man die Frage stellen, wie weit oder eng der Fanbegriff zu fassen ist. Reicht ein gewisses Interesse oder Vergnügen an einer Sache aus, um den Begriff des Fans zu rechtfertigen? Muss die begeisterte Identifikation zu einem untrennbaren Teil des Subjektes werden? Läßt sich Fansein nach dem Grad des Engagements und der zeitlichen sowie gar finanziellen Investition bemessen? Oder muss ich mich gar nach der Selbstbezeichnung richten?
Roose, Schäfer und Schmidt-Lux setzen sich mit den verschiedenen Fan-Definitionen auseinander und fassen schließlich in ihrem Beitrag zur Frage “Was sind Fans?” zusammen, dass sich das Fan-Sein vor allem in der begeisterten, wenn auch nicht kritiklosen Beziehung zum Fanobjekt niederschlägt. Dabei ist es bedeutsam, dass große Teil der Freizeit dazu aufgewendet werden, um die Geschicke des Fanobjekt zu verfolgen und sich mit anderen über dieses auszutauschen. Insbesondere diese beiden Punkte sind interessant, wenn wir die Twitternutzung von Fans anschauen.

Block 3 / über Twitter allgemein


Bettina Larl widmete sich (2013) in ihrer Diplomarbeit in den Allgemeinen und angewandten Sprachwissenschaften dem Thema Journalismus und Twitter:
[o-ton: twitter_is.mp3 – 00:25 min]

Die Plattform Twitter wurde im März 2006 von dem Amerikaner Jack Dorsey erstellt.
Es bildete sich bald eine Community von Twitternutzern.
Drei Jahre später machte ein Tweet über die Flugzeugnotlandung im Hudson River Schlagzeilen.
Bettina Larl:
[o-ton: usergenerated_content.mp3 – 00:32 min]

Block 4 / Twitter als Social Medium


[o-ton: twitter_interaktion.mp3 – 00:39 min]
Und Userin kann auf Twitter jede sein von der Schülerin bis zur Popsängerin, dem kleinsten Fußballverein bis zu NGOs und großen Firmen.
Fans begegnen auf Twitter anderen Fans.
Sie finden auf Twitter die großen Newsoutlets und Sendeanstalten.
Und nicht zuletzt können Fans auf Twitter oftmals die von ihnen bewunderten Stars antreffen.

Zuerst zur Vernetzung von Fans untereinander. Sally und ]Christine[ haben es in ihren Tweets erwähnt. Auf Twitter finden Fans sich gegenseitig, können sich austauschen.

Marianne wird mit einigen hundert anderen Fans im nächsten Jahr ihre Lieblingsschauspielerin in London treffen können. Sie hat mir erzählt:
[o-ton: tweet_003.mp3 00:14 min]
“Ich habe hier z.B. auch einige Amanda Tapping Fans getroffen, die auch im April nach London kommen. Aus Finnland, Tschechien, Portugal und der Schweiz. Um uns vorher besser kennenzulernen skypen wir jetzt ab und zu”
[ende o-ton]
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten andere Serien-Fans kennen zu lernen. Bei Fantreffen, in Stammtischrunden, Fanclubs oder über Fanmagazine. Und natürlich auch online über Fan-Websites, auf Foren oder auch auf anderen Social Media Plattformen wie Facebook oder Tumblr.
Der besondere Reiz liegt bei Twitter aber vermutlich darin, dass dort inzwischen viele Seriendarsteller selbst vertreten sind. Aber auch die Produzentinnen der geliebten Serie, die Autorinnen, und so weiter.
Julia erzählt mir zum Beispiel:
[o-ton: tweet_004.mp3 00:07 min]
“Zu meinem Geburtstag werde ich wohl Tweets von den Leuten aus Cast und Crew nachjagen.”
[ende o-ton]
Wie eine Autogrammjägerin versucht Julia die Mitarbeiterinnen ihrer Lieblingsserie zwar nicht in der körperlichen Begegnung, aber immerhin über das Internet auf sich aufmerksam zu machen.
Julia wünscht sich, dass vielleicht einige Leute aus dem Team ihre Tweets lesen, und darauf antworten indem sie ihr mit einem Tweet zum Geburtstag gratulieren.
Es ist nicht das erste Mal. Julia hat bereits eine ganze Sammlung solcher Tweets ihrer Lieblingsstars. Und ist stolz darauf.

Jochen Bonz zur Bedeutung von Nähe oder Distanz im Fansein:
[o-ton: fan_naehe_distanz.mp3 – 01:38 min]

Auf Twitter hat ein Fan zwar nicht einmal die Möglichkeit sich, physisch ihrem Star nahe zu fühlen. Aber die von Julia erjagdten Tweets sind für sie wie persönliche Autogramme. Ein kurzer direkter Kontakt mit einem bleibenden Beweis davon, den sie vorweisen kann. Und den sie zur Erinnerung mitnimmt und immer wieder hervor holen kann.

[Musik: Pornophonique – lemmings in love 05:12 min]

Zwischenmoderation

Für alle, die sich erst später zugeschaltet haben: Hier ist “hinterfragt”, das kulturwissenschaftliche Magazin live auf FREIRAD, dem freien Radio Tirol.
Normalerweise spricht hier Ewald Strohmar-Mauler. Heute darf ich aber als Gast die Sendung gestalten. Mein Name ist Sandra Mauler.
Und das heutige Thema lautet “Fans auf Twitter”. Ausgehend von der Forschung für meine Masterarbeit, beschäftige ich mich vor allem mit Fans von Fernsehserien. Und wie sie das Angebot von Twitter nutzen. Ich habe bereits ein wenig über und von Fans erzählt. Außerdem habe ich die Microblogging Plattform Twitter kurz vorgestellt. In der übrigen Sendung werde ich darauf eingehen, wie Fans in spezifischer Weise Twitter nutzen. Im letzten Teil setze ich mich dann mit den Schattenseiten der schnellen Social Medium Kommunikation auseinander. Anhand des Phänomen “Shitstorm”

Block 5 / Live-Tweeting


Bettina Larl:
[o-ton: fandom_live_tweeting.mp3 – 01:49 min]

Das sogenannte Live-Tweeting taucht auch in den Antworten meiner Fans ganz prominent auf.
]Christine[ weiß dazu:
[o-ton: tweet_005.mp3 00:28 min]
“It’s interesting to know, the first TV show that really saw twitter’s potential to win fans was Drive. Obviously it didn’t catch on then. But it was not lost on producers and actors. I found the twitter page from Drive and saw that the live tweet did not seem to include any of the actors. But seeing they were the first show to ever live tweet, I think that’s important.”
[ende o-ton]

Die genannte Serie “Drive” aus dem Jahr 2007 hat damit bereits sehr früh darauf gesetzt, ihr Publikum über Twitter anzusprechen. Aber es sind nicht nur die Serienmacher selbst, die dies unterstützen, sondern manchmal sind es auch einfach die Fans, die begleitend zu der aktuellen Ausstrahlung ihrer Lieblingsserie Tweets senden.
So wird beispielsweise allsonntäglich zum Tatort getwittert.
Im vergangenen Sommer vereinbarten Fans der amerikanischen Krimiserie Castle, während der Sommerpause jeden Montag zur üblichen Sendezeit jeweils eine bestimmte Folge gleichzeitig zu schauen und dazu zu twittern.

Block 6 / Twitter und Nachrichtenverbreitung


Fans nutzen auf Twitter insbesondere diese Möglichkeit Nachrichten rasch zu verbreiten.
Bettina Larl:
[o-ton: twitter_schneeball.mp3 – 00:35 min]
So erfährt die fleissige Fanuserin mitunter zuerst auf Twitter, dass die Lieblingsserie um eine Staffel verlängert wurde und gratuliert mit einem öffentlichen Tweet auch gleich den Produzentinnen. Dadurch werden die eigenen Follower auf die Neuigkeit aufmerksam. Sie leiten die Nachricht an ihre eigenen Follower weiter. Und so weiter und so weiter. Die flüchtigen Tweets ziehen dadurch weite Kreise und werden für immer mehr Leute sichtbar.

Marianne erzählt:
[o-ton: tweet_006.mp3 00:16 min]
“Durch Retweets werden wichtige Dinge auch noch Stunden danach wieder hochgeholt. Durch das Abonnieren habe ich das Wichtigste im Blick.
Auf ganz wichtige Dinge meine Lieblingsserien betreffend werde ich dann meistens von meinen Followern angesprochen.”
[ende o-ton]

Auch Fan Aktionen werden auf Twitter gestartet, wie z.B. gezieltes Trending um auf einen Senderwechsel hinzuweisen oder
unter einem sogenannten Hashtag, zum Beispiel wenn die Hauptdarstellerin Geburtstag hat.

Bettina Larl erläutert das Prinzip des Hashtags:
[o-ton: twitter_hashtag.mp3 – 01:08 min]

Mitunter dient der Schneeballeffekt von Tweets und Retweets den Userinnen sogar als Protestmaßnahme.
So erinnerten sich einige deutsche Fans gemeinsam an einen “Shitstorm”, wie sie es selbst nannten, Dabei protestierten sie auf Twitter gegenüber einem hießigen Senderiesen, welcher ihre Lieblingsserie abgesetzt hatte. Aber dazu später.

[Musik: Revolution Void – Infornography 04:15]

Block 7 / Twitter und Shitstorm


Vorhin war die Rede davon, dass sich einige Fans gerne an einen sogenannten Shitstorm erinnern. Das ist durchaus verwunderlich, handelt es sich doch um eine höchst negativ besetzte Bezeichnung.
Andreas Wiesinger ist Universitätsassistent im Fachbereich Linguistische Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Innsbruck. Er hat sich unter anderem mit dem Phänomen des Shitstorms beschäftigt.
[o-ton: shitstorm_is.mp3 – 00:34 min]

Ein Shitstorm also, hat kaum mehr etwas mit nüchtern vorgebrachter Kritik oder Protest zu tun. Man könnte auch sagen, dass Social Media Plattformen schon einmal grundsätzlich nicht auf die nüchterne Ausseinandersetzung mit Nachrichteninhalten abzielen. Allen voran Facebook mit dem bekannten Like-Button. Social Media sind daher in vielen Nutzungsformen vielleicht eher als ein Ort der Geschmacksäußerung zu betrachten als einer von Argumenten.

Andreas Wiesinger beschreibt die Dynamiken:
[o-ton: shitstorm_interaktiv_aggressiv.mp3 – 01:17 min]
Aus einer Nachricht werden viele. Aus einem Kritikpunkt werden Beleidigungen und ein shier unaufhaltsamer Sturm entsteht, mit teils weitreichenden Folgen.
[o-ton: shitstorm_shitorkan.mp3 – 00:39 min]
Das ist es bestimmt nicht, was die von mir gefragten Fans meinten. Im Gegenteil. Solche Phänomene sind in kleinerem oder größerem Ausmaß leider nicht selten in fandoms anzutreffen. Aber viele Fans stöhnen vor allem unter unkontrollierten Haßlawinen, die immer wieder durch die Fangemeinschaft zu rollen scheinen, und ganz unterschiedliche Ziele treffen. Das ist nichts, woran man sich gerne erinnern würde.
Wo die große Begeisterungsfähigkeit der Fans stark ist, wirft sie ihre Schatten. Auf der einen Seite die bewunderten Stars, die für Fans übermenschlich perfekt zu sein scheinen. Auf der anderen Seite immer wieder enttäuschte Erwartungen. Die Fanobjekte unterwerfen sich nicht den Wünschen und Ideen, die mit ihnen verknüpft werden. Das können Plotlinien sein, die einzelnen Fans nicht gefallen. Das können Szenen sein, welche aus dem Material heraus geschnitten wurden. Es kann aber auch ein Kleid in der falschen Farbe oder der neue Partner eines bewunderten Stars sein, der Anlass zur Äußerung von Kritik einzelner gibt und dann schnell weite Kreise zieht.

Bettina Larl:
[o-ton: twitter_oeffentlich.mp3 – 00:29 min]

Fans unter Fans fühlen sich auf Twitter vielleicht nicht immer öffentlich. Ihre Äußerungen sind es aber.
Andreas Wiesinger:
[o-ton: shitstorm_oeffentlichkeit.mp3 – 00:28 min]

Twitter ermöglicht, wie bereits deutlich wurde, das schnelle Verbreiten von Nachrichten. Dabei können die Neuigkeiten einzelner aufmerksamer Twitteruserinnen rasch an Öffentlichkeit gewinnen. Was den Tweet der Hudson River Landung so bekannt machte und die Entwicklung von unkontrollierbaren Shitstorms, sind auf Twitter zwei Seiten einer Medaille.

[o-ton: shitstorm_pranger_verhetzung.mp3 – 01:43 min]
Wenn Fans von diesem einen Shitstorm gegen den TV-Riesen erzählen,
dann geht es ihnen natürlich nicht um die Verherrlichung von Beschimpfungen oder dergleichen.
Es geht ihnen darum, gesehen, gehört und ernst genommen zu werden.
An die Stelle von herum getragenen Plakaten mit Unmutsbekundungen,
treten massenhafte Twittermeldungen vor den digitalen Toren eines Konzerns.
Oder eines Fernsehsenders eben.
Fans fühlen sich als Kunden missachtet und wollen darauf aufmerksam machen
Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, betonen Fans eben nicht allein zu sein,
sondern zeigen sich als hör- und spürbare Gruppe.

Block 8 / Zusammenfassung


Zusammenfassend kann man sagen, dass Twitter Fans in einigen Bedürfnissen durchaus entgegen kommt.
Einer der größten Vorzüge für Serienfans besteht darin, dass vor allem amerikanische Stars, Schauspieler und Produktionsteams selbst gut auf Twitter vertreten sind.
Man kann von ihnen lesen. Nicht nur über Interviews, sondern über Dinge, die sie gewissermaßen freiwillig äußern. Manchmal persönliche Kleinigkeiten.
Fans können versuchen mit ihnen in Kontakt zu treten.
Über das Live-Tweeting nutzen manche Serienproduktionen Twitter ganz gezielt als Kommunikationsplattform mit ihren Zuschauern.
Aber auch zur Vernetzung mit anderen Fans eignet sich Twitter hervorragend.
Besonders wenn es darum geht, die neuesten Nachrichten rasch im Fandom zu verteilen.
Und nichts zu verpassen, was mit dem Fanobjekt in Zusammenhang steht.
In einem gut gewachsenen Followernetzwerk, kann ein interessanter Tweet rasch viele Personen erreichen.
Das hat auch seine Schattenseiten, wenn einzelne Äußerungen einen Shitstorm verursachen.
Leider war es in dieser Sendung nicht möglich auch einen näheren Blick auf die Art des Schreibens auf Twitter zu werfen. Gerade die auf eine bestimmte Zeichenanzahl beschränkten Nachrichten fordern die Nutzinnen auf, ihre Texte prägnant und knapp zu halten. Dies schlägt sich nicht nur in Abkürzungen nieder, sondern vor allem auch darin, dass einzelne Tweets einen ganz spezifischen Charakter haben. Tweets sind kompakte Informationshäppchen, die häufig humorvoll verpackt werden.
Vielleicht hängt auch damit der Spass zusammen, den Fans wie ]Christine[ oder Sally, bei der Nutzung von Twitter betonen.

Abmoderation


[Ewald]
Danke, liebe Sandra.
… und genug hinterfragt für heute. Das war Sandra Mauler mit dem Thema “Fans auf Twitter”. Wir danken euch herzlich fürs Zuhören und hoffen, die Sendung hat euch wieder gefallen.
Und nochmals der Hinweis auf die Internet-Seiten zur Sendung:
Kritik, sowohl negative als auch positive, Wünsche und Anregungen könnt ihr gerne an mich per eMail senden: radio@hinterfragt.at
Und auch diese Sendung könnt ihr nachlesen: die begleitende Website ist zu finden unter hinterfragt.at, dort könnt ihr auch Kommentare zur Sendung abgeben, die ich gerne an Sandra weiter leite. Außerdem könnt ihr mir – passend zum heutigen Thema – auch auf Twitter folgen @hinterfragtAT oder auf Facebook unter hinterfragt.

Das war hinterfragt. Das kulturwissenschaftliche Magazin… immer am zweiten Dienstag im Monat um 20 Uhr, und die Wiederholung am 4. Donnerstag um 9 Uhr Vormittag auf FREIRAD, dem Freien Radio Innsbruck.
Und nun verabschiede ich mich und wünsche euch noch eine gute Zeit.

Musik

Special Quartet, Like Perico 06:37

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